In Japan gab es allerhand Zubehör, was es nur zum Teil zu uns schaffte. So gab es ein Karaoke Unterteil mit Mikros, wo man sich auch online neue Funktionen laden konnte. Die Angel, Arcade-Board und Lightgun, sowie Lenkrad haben es aber zu uns geschafft. Auch die VMU, die Visual Memory Unit hatte von Hause aus ein Display, Steuerkreus und Action Buttons, mit dem man Mini-Games auf der Memory-Card spielen konnte. Der Port war so ausgelegt, dass man 2 Karten aneinander stecken konnte, so seine Savegames teilt oder mit den Mini-Games interagiert. Technisch gesehen war die Konsole einfach beeindruckend und ich spiele sie heute noch wahnsinnig gern. Sie hatte es auf dem ausgereiften PlayStation dominierten Markt mit N64 nebenan auch nicht leicht Fuß zu fassen, da auch die PS2 in den Startlöchern stand. Die GD-ROM der Konsole konnte 1,2 GB fassen und war dadurch größer als eine CD-ROM. Die PS2 und XBOX folgten dann ein paar Jahre später mit der DVD bis zu 9 GB im Double-Layer, was schon wahnsinniger Zuwachs war. Leider war der nicht so große Erfolg der Konsole der Austritt Segas aus dem Hardware-Markt und damit ihr letzte Konsole.

1998 kam die Dreamcast auf den Markt in Japan. Um auch die Mädels leichter zu erreichen brachte Sega, leider nur in ihrem Land, eine Hello Kitty Variante in transparent Rosa und transparent Blau unter die Leute. Das Bundle hatte, um die online Features direkt zu unterstützen, einen Pass-Port, VMU und Tastatur im selben Design dabei. Natürlich auch einen normalen Controller. Alles mit transparenter Oberschale und weiß-grauem Unterteil. Verpackt in einer bunten Hello Kitty Verpackung. Die Kombination aus Pastell wirkenden Farben, jedoch technisch transparenter Hülle macht einen coolen Eindruck und wirkt nicht zu kitschig schmusig. Mir gefallen beide Varianten sehr gut und auch die Tastatur sieht super interessant aus. Sogar die Anschluss-Stecker sind in transparentem Kunststoff gehalten. Auf allen Komponenten findet sich die kleine Katze wieder.

Hello Kitty!

Sega Dreamcast - Hello Kitty Edition (Blue)

Die Dreamcast, Segas Vorsprung vor allen anderen. Die erste Konsole die den Sprung in die 128-Bit-Ära tätigte, wenn man sie denn so nennen mag. Vielmehr befinden wir uns im Auftakt der 6. Konsolen-Generation in die sich PS2, XBOX und GameCube einreihen sollten.

Release 1999
HKT-3000
19,0 x 19,5 x 7,5 cm

Prozessor
32-Bit SH-4-RISC-CPU
128-Bit FPU -  200 MHz

Arbeitsspeicher
16 MB SD-RAM
8 MB Video-RAM

GD-ROM - 1,2 GB
Visual Memory Unit
für Speicherstände

Grafik
NEC PowerVR Series2
100 MHz

Sound
Yamaha AICA-Soundchip
45 MHz

Die Zukunft ist da!

Dreamcast machte einen gewaltigen Sprung! Das erste Sonic Adventure in so flüssiger und unfassbar schneller 3D-Grafik zu sehen war der Wahnsinn. Crazy Taxi ebenso, SoulCalibur, Sega Rally und PowerStone 2... Diese Konsole war einfach schnelle Arcade Action am heimischen TV. Es konnte sogar ein VGA Monitor angeschlossen werden und somit ein scharfes, flimmerfreies Bild erzeugen. Sega konnte ihre Automaten Games einfach auf die Dreamcast bringen, denn technisch ähnlich war ihr Sega Naomi Automat. Spiele wie Ikaruga, ein Bullet-Storm-Shooter hatten sogar die Option den Bildschirm um 90° zu drehen, um eine Vertikaloptik wie in den Spielehallen zu bekommen. Die Konsole wagte sogar den Schritt in die Online Welt mithilfe eines 56k Modems. Später dann mit Broadband Adapter, was sich aber nicht durchsetzte. Einzig negative ist der super kleine, sehr laute Lüfter.

Showcase

Viel zu bieten, aber nicht genug...

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